Wir entwickeln Portale, in denen Ihre Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter selbst erledigen, wofür sie sonst anrufen: Auftragsstatus prüfen, Rechnungen abrufen, Dokumente austauschen, Anträge einreichen – rund um die Uhr.
Webportal erstellen lassen: Wann sich der Aufwand rechnet
In vielen B2B-Unternehmen läuft ein großer Teil des Tagesgeschäfts über den Innendienst: „Wo steht meine Lieferung?“ – „Schicken Sie mir die Rechnung vom Vorquartal noch einmal?“ Jede Frage ist in zwei Minuten beantwortet, in Summe binden sie täglich Stunden. Wer ein Kundenportal entwickeln lassen möchte, will die Auskunft dorthin bringen, wo der Fragende selbst hinkommt.
Der zweite Grund liegt in den Systemen. Auftragsdaten stehen in der Warenwirtschaft, Belege in der Buchhaltung, Verträge auf einem Netzlaufwerk, Ansprechpartner im CRM. Von außen kommt niemand an diese Systeme heran, und das ist richtig so. Ein Portal legt sich als geschützter Login-Bereich davor und zeigt jeder Rolle genau den Ausschnitt, der für sie bestimmt ist.
Zu unterscheiden sind drei Zielgruppen, technisch verwandt und inhaltlich sehr verschieden. Ein Kundenportal dreht sich um Aufträge, Rechnungen und Dokumente. Ein Partner- oder Lieferantenportal um Stammdaten, Preise und Verkaufsunterlagen. Wer ein Mitarbeiterportal erstellen lassen will, meint Anträge, Freigaben und interne Informationen. Welche Rollen Sie brauchen, entscheidet über Datenmodell und Aufwand mehr als jede Designfrage.
Typische Anzeichen
Der Innendienst beantwortet täglich dieselben Fragen zu Aufträgen und Rechnungen
Dokumente gehen per Mail raus und liegen bald veraltet beim Kunden
Lieferanten melden Preisänderungen per Mail, jemand tippt sie nach
Urlaubsanträge und Belege wandern als PDF durch mehrere Postfächer
Kunden fragen abends an und warten bis zum nächsten Morgen
Leistungen
Was zur B2B-Portal-Entwicklung dazugehört
Wer ein Kundenportal entwickeln lassen will, braucht dieselben sechs Bausteine wie ein Partner- oder Mitarbeiterportal, nur anders zugeschnitten.
Rollen- und Rechtekonzept
Wir legen je Rolle fest, welche Daten sie sieht und was sie auslösen darf. Mandantenfähigkeit hält die Daten mehrerer Kundenunternehmen sauber getrennt.
Sicherer Login-Bereich
Verschlüsselter Zugang, Zwei-Faktor-Authentifizierung für sensible Rollen und auf Wunsch Single Sign-On über Ihr Firmenkonto. Passwörter liegen nur als Hash, Anmeldeversuche werden begrenzt.
Self-Service und Freigaben
Ein Self-Service-Portal für Kunden nimmt Auftragsstatus, Bestellhistorie, Nachbestellung und Stammdatenpflege auf. Anträge und Meldungen laufen als nachvollziehbarer Vorgang durch das Portal, mit Ticketsystem und Statusanzeige.
Dokumenten- und Datenaustausch
Eine Ablage mit sauberem Versionsstand statt Mailanhängen: Rechnungen, Lieferscheine, Datenblätter, Verträge. Beide Seiten laden hoch und herunter, jede Datei ist einer Rolle zugeordnet.
Anbindung an Bestandssysteme
Ein Portal ist nur so gut wie seine Daten. Über Schnittstellen holen wir Aufträge, Belege und Stammdaten live aus Ihrem ERP, Ihrem CRM oder der Warenwirtschaft.
Betrieb und Ausbau
Nach dem Start übernehmen wir Hosting, Updates und Überwachung. Neue Rollen, weitere Funktionen oder ein zweites Portal kommen später dazu.
Anwendungsfälle
Vom Anruf im Innendienst zum Klick im Portal
Die folgenden Abläufe kommen im Mittelstand immer wieder vor. Entscheidend ist nicht die Technik, sondern was sich im Arbeitsalltag ändert.
01
Kunde prüft den Auftragsstatus selbst
Bisher ruft der Einkäufer eines Stammkunden im Innendienst an: Ist die Teillieferung raus? Ihre Mitarbeiterin öffnet die Warenwirtschaft, sucht, ruft zurück. Im Portal sieht er alle offenen Aufträge mit Liefertermin und Sendungsnummer und lädt den Lieferschein selbst herunter.
Ein Anruf weniger – und die Antwort kommt schneller als am Telefon.
02
Lieferant pflegt Preise und Verfügbarkeiten
Heute schickt Ihr Lieferant Preisänderungen als Tabelle per Mail, jemand im Einkauf überträgt sie – mit Verzögerung und Zahlendrehern. Im Lieferantenportal trägt er Staffelpreise, Mindestmengen und Verfügbarkeiten selbst ein, Ihr Einkauf gibt jede Änderung frei.
Aktuelle Preisdaten, jede Änderung mit Datum und Urheber belegt.
03
Vertriebspartner holt gültige Unterlagen
Preislisten und Verkaufsunterlagen gehen über einen Mailverteiler heraus; wer im Urlaub war, verschickt Wochen später die alte Fassung. Im Partnerbereich liegt jede Unterlage genau einmal, in gültiger Version. Neue Partner bekommen beim Onboarding Zugang und sehen sofort ihre Konditionen.
Alle Partner arbeiten mit demselben Stand, ohne gepflegte Verteilerlisten.
04
Mitarbeiter reichen Anträge digital ein
Urlaubsanträge, Reisekostenbelege und Bestellwünsche laufen bislang als Formular über den Schreibtisch der Führungskraft. Im Mitarbeiterportal füllt der Mitarbeiter das Formular aus, fotografiert den Beleg mit dem Handy und schickt beides in den Freigabeprozess.
Kein Beleg geht verloren, jeder Antrag hat einen sichtbaren Bearbeitungsstand.
05
Störungsmeldung mit Statusverfolgung
Fällt beim Kunden eine Maschine aus, geht die Meldung an eine Sammeladresse, und niemand weiß, ob sie ankam. Über das Ticketformular meldet der Kunde die Störung mit Anlagennummer und Foto und verfolgt Bearbeitung und Abschluss im selben Fenster.
Weniger Nachfragen zum Stand und eine saubere Historie je Anlage.
Vorteile
Was sich mit einem Portal im Betrieb ändert
Der Nutzen zeigt sich nach einigen Wochen – wenn die Rückfragen ausbleiben, die vorher selbstverständlich waren.
Entlastung im Innendienst
Standardauskünfte zu Aufträgen, Rechnungen und Dokumenten fallen weg. Ihr Team kommt wieder zu Angeboten, Beratung und den schwierigen Fällen.
Erreichbar rund um die Uhr
Ihre Kunden richten sich nicht nach Ihren Geschäftszeiten. Im Portal bekommen sie die Auskunft auch um 21 Uhr oder am Wochenende.
Weniger Fehler in den Daten
Wer Adressen, Ansprechpartner oder Preise selbst pflegt, macht es genauer als jemand, der sie abtippt. Das Nacherfassen entfällt.
Nachvollziehbare Freigaben
Jeder Vorgang trägt Zeitpunkt, Person und Status. Bei Rückfragen ist in Sekunden belegt, wer wann freigegeben hat.
Auftritt gegenüber B2B-Kunden
Ein Login-Bereich in Ihrem Erscheinungsbild wirkt bei Ausschreibungen anders als ein Sammelpostfach. Für viele Einkaufsabteilungen ist Self-Service ein Auswahlkriterium.
Wächst um weitere Rollen
Erst die Kunden, ein Jahr später die Lieferanten, danach das eigene Team: Ein sauberes Rechtekonzept nimmt neue Rollen auf.
Ablauf
Von der ersten Skizze bis zum laufenden Portal
Wir arbeiten in überschaubaren Schritten. Nach jeder Phase sehen Sie ein Ergebnis, das Sie beurteilen können.
01
Erstgespräch und Zielbild
Wir klären, welche Zielgruppe zuerst ins Portal soll, welche Anfragen heute die meiste Zeit kosten und wo die Daten liegen. Daraus entsteht eine erste Einschätzung zum Umfang.
Unverbindlich
02
Rechtekonzept festschreiben
Jede Rolle wird einzeln durchgegangen: Was sieht sie, was darf sie ändern, was löst sie aus. Das Rechtekonzept ist die wichtigste Entscheidung des Projekts.
Woche 1–2
03
Konzept und Festpreis
Funktionen, Schnittstellen und Ausbaustufen halten wir schriftlich fest, inklusive Klickpfad durch die wichtigsten Abläufe. Darauf bekommen Sie ein Festpreisangebot statt einer Schätzung.
Woche 2–3
04
Entwicklung und Anbindung
Wir bauen zuerst die Funktionen, die die meisten Anfragen abfangen, und schließen die Schnittstellen zu ERP, CRM oder Warenwirtschaft an. Sie testen laufend mit.
Laufend
05
Start, Onboarding und Ausbau
Ihre Kunden oder Partner erhalten Zugänge und eine kurze Anleitung per Einladung aus dem Portal. Danach beobachten wir die Nutzung und bauen aus, was gebraucht wird.
Ab Go-live
Technologie
Womit wir Portale bauen
Wir wählen den Stack danach, was zu Ihren Bestandssystemen passt und sich über Jahre warten lässt. Betrieb und Daten bleiben in Deutschland.
Backend und Daten
Ausgereifte Grundlagen, die in fünf Jahren noch gepflegt werden.
PHP
Laravel
Node.js
MySQL
PostgreSQL
Oberfläche
Bedienbar am Schreibtisch und unterwegs, ohne Installation.
JavaScript
Vue
React
Tailwind CSS
Anmeldung und Sicherheit
Anmeldung, Sitzungen und Rechteprüfung folgen etablierten Standards.
OAuth 2.0
SAML
Single Sign-On
Zwei-Faktor-Authentifizierung
Schnittstellen und Betrieb
Datenaustausch über Wege, die Ihre Bestandssysteme ohnehin sprechen.
REST-API
Webhooks
CSV- und XML-Import
Server in Deutschland
Branchen
Wo sich ein Portal besonders schnell rechnet
Je mehr wiederkehrende Anfragen von denselben Kunden und Partnern kommen, desto schneller rechnet sich ein Portal.
Großhandel
Stammkunden bestellen regelmäßig dieselben Artikel. Bestellhistorie, Nachbestellung per Klick, individuelle Preise und Rechnungen nehmen dem Innendienst die Routine ab.
Maschinen- und Anlagenbau
Zu jeder Maschine gehören Wartungspläne, Ersatzteillisten und Prüfunterlagen. Im Portal liegen sie je Anlagennummer bereit, statt vor jedem Einsatz gesucht zu werden.
Spedition und Logistik
Auftraggeber wollen wissen, wo eine Sendung steht. Sendungsstatus, Ablieferbeleg und Rechnung im Portal ersparen der Disposition viele Nachfragen.
Bauunternehmen
Bauherren, Architekten und Nachunternehmer brauchen Pläne, Protokolle und Nachträge – jeweils nur zum eigenen Projekt. Genau dafür gibt es Rollen.
Steuerberatung und Kanzleien
Belege, Auswertungen und Verträge gehen heute per Mail hin und her. Ein Mandantenbereich mit Upload und Fristenübersicht ist sicherer.
Verbände und Vereine
Mitglieder pflegen ihre Daten selbst, laden Satzung, Rundschreiben und Beitragsrechnungen herunter und melden sich zu Veranstaltungen an.
Investition
Was kostet ein Kundenportal?
Eine seriöse Zahl lässt sich erst nennen, wenn klar ist, wie viele Rollen das Portal kennt und wie tief es in Ihre Systeme greift. Ein Kundenbereich, der Auftragsstatus und Rechnungen aus einer vorhandenen Datenbank anzeigt, liegt in einer anderen Größenordnung als eine mandantenfähige Plattform mit drei Schnittstellen. Auch ein Lieferantenportal entwickeln zu lassen kostet anders als ein interner Mitarbeiterbereich, weil außerhalb Ihres Hauses strengere Anforderungen gelten.
Wir arbeiten deshalb zweistufig. Am Anfang steht eine Konzeptphase, in der Rollen, Funktionen und Schnittstellen festgeschrieben werden; ihr Ergebnis gehört Ihnen, auch wenn Sie danach nicht mit uns weiterbauen. Darauf bekommen Sie einen Festpreis für die erste Ausbaustufe statt eines offenen Stundenzettels.
Danach fallen laufende Kosten für Hosting, Updates und Support an, üblicherweise als monatliche Pauschale. Wer klein anfangen möchte, startet mit einer Rolle und den Funktionen, die heute die meisten Anfragen verursachen – meist Auftragsstatus, Rechnungen und Dokumente. Alles Weitere kommt in späteren Ausbaustufen dazu.
Was den Preis bestimmt
Anzahl der Rollen und Tiefe des Rechtekonzepts
Zahl und Art der angebundenen Bestandssysteme
Umfang der Self-Service-Funktionen je Rolle
Anforderungen an Anmeldung, Protokollierung und Datenschutz
Migration vorhandener Dokumente und Stammdaten
Weitere Leistungen
Passt ein Portal zu Ihrem Vorhaben?
Zielt Ihr Vorhaben eher nach innen, in den Vertrieb oder auf ein eigenes Produkt, führen die folgenden Seiten weiter.
Den Preis bestimmen die Zahl der Rollen, der Funktionsumfang und die Anbindung an Ihre Bestandssysteme. Wir nennen ihn erst nach einer kurzen Konzeptphase, dafür als Festpreis. Ein schlanker Kundenbereich liegt deutlich unter einer mandantenfähigen Plattform.
Wie lange dauert die Entwicklung eines B2B-Portals?
Eine erste nutzbare Ausbaustufe steht meist nach wenigen Wochen, ein Portal mit mehreren Rollen und Schnittstellen braucht länger. Den größten Einfluss hat nicht die Entwicklung, sondern die Abstimmung: wie schnell feststeht, welche Rolle was sehen darf.
Welche Funktionen braucht ein Kundenportal mindestens?
Drei Dinge reichen zum Start: ein sicherer Login mit Rollentrennung, eine Übersicht der laufenden Vorgänge – meist Aufträge und Rechnungen – und ein Bereich für Dokumente. Damit fangen Sie die meisten wiederkehrenden Anfragen ab. Nachbestellung, Stammdatenpflege und Ticketsystem sind sinnvolle Erweiterungen, aber kein Grund zu warten.
Kann das Portal an unser bestehendes ERP angebunden werden?
Ja, in den meisten Projekten ist genau das der Kern: Aufträge, Belege und Stammdaten kommen live aus dem ERP oder der Warenwirtschaft, damit nichts doppelt gepflegt wird. Bietet Ihr System eine Schnittstelle, nutzen wir sie; sonst über einen abgesicherten Datenabgleich in festen Intervallen.
Wie sicher ist der Login-Bereich eines Portals?
Der Zugang läuft verschlüsselt, Passwörter werden ausschließlich als Hash gespeichert, und für sensible Rollen kommt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung dazu. Wo ein Firmenverzeichnis vorhanden ist, binden wir Single Sign-On an. Jeder Zugriff wird protokolliert, der Betrieb läuft auf Servern in Deutschland.
Was ist der Unterschied zwischen Intranet und Mitarbeiterportal?
Ein Intranet informiert, ein Mitarbeiterportal lässt arbeiten. Das klassische Intranet ist eine Informationsseite mit Neuigkeiten, Telefonliste und Formularen zum Download. Ein Mitarbeiterportal nimmt Vorgänge entgegen und führt sie zu Ende: Urlaubsantrag stellen, Beleg einreichen, Freigabe erteilen, Schichtplan einsehen.
Können Kunden im Portal Rechnungen und Dokumente abrufen?
Ja, das ist in aller Regel die erste Funktion, die eingebaut wird. Rechnungen, Lieferscheine, Auftragsbestätigungen und Verträge liegen je Kunde gebündelt und lassen sich einzeln oder gesammelt herunterladen. Über das Rechtekonzept steuern Sie, wer davon was sieht.
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Im kostenlosen Strategiegespräch analysieren wir Ihre aktuelle Situation und zeigen konkrete Möglichkeiten für den Einsatz von Marketing-, Software- und KI-Lösungen in Ihrem Unternehmen.
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